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Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler auf der WINDFORCE 2012

Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler auf der WINDFORCE 2012
- Am 27. Juni 2012 spricht Rösler auf dem Maritime Wind Dinner

Bremen (iwr-pressedienst) – Eines der Highlights der WINDFORCE 2012 – Deutschlands erster Messe für die Offshore-Windindustrie und achten Fachkonferenz vom 25. bis 29. Juni 2012 in der Messe Bremen – ist das Maritime Wind Dinner. Traditionell warten die Veranstalter der WINDFORCE mit einem besonderen Ort für das beliebte Dinner auf. So auch 2012: Mehr als 600 Gäste dinieren am 27. Juni 2012 auf der “ABC Halbinsel” in Bremerhaven inmitten riesiger Tripods, die hier lagern. Die dreibeinigen Füße, die zur Gründung von Windkraftanlagen auf See notwendig sind, produziert die WeserWind GmbH Offshore Construction Georgsmarienhütte in ihrem Werk in Bremerhaven. Die “ABC Halbinsel” ist ein von der BLG Logistics Group betriebener Offshore-Terminal und Produktionsstätte zahlreicher Unternehmen der Branche.

In diesem Jahr erwartet die Gäste ein zweites Highlight:
Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) hat sich zum Maritime Wind Dinner angekündigt. Der Politiker lässt es sich nicht nehmen, seine Forderungen zur baldigen Energiewende und zur Beschleunigung des Netzausbaus durch seine Teilnahme zu unterstreichen und wird während seines Grußwortes hierzu Position beziehen.

“Wir freuen uns sehr darüber, Bundeswirtschaftsminister Dr. Rösler in Bremerhaven zu begrüßen. Sein Besuch demonstriert, wie wichtig der Ausbau und die Netzanbindung von Offshore-Windenergie für die Bundesregierung sind. Nun müssen allerdings noch Taten folgen. Wir werden die wichtigen Anliegen der Branche beim Dinner sicherlich thematisieren und sind optimistisch, dass diese auf sehr interessiertes Gehör treffen werden”, so Ronny Meyer, Geschäftsführer der Windenergie-Agentur WAB, dem Netzwerk für die deutsche Windenergie-Branche.

Die Plätze für das Maritime Wind Dinner sind begrenzt. Noch bis zum 31.
Mai 2012 können sich Interessierte für die Konferenz und das Dinner online anmelden.

Mehr als 200 Aussteller bieten auf der WINDFORCE 2012 einen umfassenden Einblick in die Offshore-Windindustrie. Auf der viertätigen Messe präsentieren sich Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette – vom Global Player bis zum Start-up. Auf der parallel stattfindenden dreitätigen Fachkonferenz sprechen 50 Referenten über die aktuellen Herausforderungen der Offshore-Branche – von Netzanbindung bis Rammschallschutz.

WINDFORCE 2012
Vom 26. bis 29. Juni 2012 findet erstmals in Bremen die WINDFORCE2012 statt. Die Veranstaltung geht aus der etablierten Branchenkonferenz WINDSTÄRKE – Kurs Offshore, hervor. Sie setzt sich aus Deutschlands erster Offshore-Windenergie-Messe (26.-29.6.2012) und der wichtigsten Offshore-Konferenz Deutschlands (26.-28.6.2012) zusammen.
Zukünftig findet die WINDFORCE im jährlichen Wechsel zwischen Bremen oder Bremerhaven statt. In den “Bremer Jahren” ergänzt die Messe die Veranstaltung.
Die WINDFORCE-Termine bis 2016:
4. – 6. Juni 2013 Fachkonferenz in Bremerhaven
17. – 20. Juni 2014 Messe und Fachkonferenz in Bremen
9. – 11. Juni 2015 Fachkonferenz in Bremerhaven
7. – 10. Juni 2016 Messe und Fachkonferenz in Bremen
Veranstalter sind die Windenergie-Agentur WAB e.V. und die Offshore Wind
Messe- und Veranstaltungs GmbH.
Weitere Informationen zu Ausstellungsflächen, Programm und Preisen stehen im Internet unter www.windforce2012.com bereit.

Hauptsponsoren der WINDFORCE 2012 sind Alstom Grid GmbH und General Cable.
Weitere Sponsoren der WINDFORCE 2012: Ambau GmbH, Eurocopter, HGO Intrasea Solutions, Mainstream Renewables, PriceWaterhouseCoopers und WeserWind GmbH Offshore Construction Georgsmarienhütte

Die Windenergie-Agentur WAB ist das Netzwerk der Windenergiebranche in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windindustrie. Mehr als 300 Unternehmen und Institute sind seit
2002 Mitglied der WAB geworden. Sie decken die gesamte Wertschöpfungskette der Windenergiebranche ab, von der Forschung über die Produktion und Installation bis hin zur Wartung. Die WAB erhält eine Basisfinanzierung des Landes Bremen, alle darüber hinaus anfallenden Kosten werden aus den Mitgliedsbeiträgen bestritten. www.wab.net

Niedersachsen feiert in Georgsdorf seinen größten Solarpark

Niedersachsen feiert in Georgsdorf seinen größten Solarpark

- Herbert Muders (juwi Solar) und Landrat Friedrich Kethorn weihen Anlage ein
- juwi-Projekt versorgt fast 6.000 Haushalte mit sauberem Sonnenstrom

Georgsdorf/Wörrstadt (iwr-pressedienst) – Wo einst Torf gestochen wurde, wird nun sauberer Sonnenstrom produziert. Im Beisein führender Regional- und Kommunalpolitiker weihte heute Herbert Muders, Deutschland-Geschäftsführer der juwi Solar GmbH, gemeinsam mit Landrat Friedrich Kethorn (Landkreis Grafschaft Bentheim) den größten Solarpark des Landes in Georgsdorf ein.

Herbert Muders unterstrich die Notwendigkeit von Photovoltaik-Freiflächenanlagen für die Energiewende: “Solarstrom ist ein zentraler Baustein einer Versorgung mit erneuerbaren Energien. Ohne den Ausbau der Photovoltaik auf Freiflächenanlagen ist die dringend notwendige Energiewende hin zu einer Stromversorgung, die zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erfolgt, nicht möglich. Dabei ist Solarstrom sehr günstig geworden. Doch kürzt die Berliner Politik leider so wichtige Projekte mit einer überzogenen Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) derart, dass regionale Energiekonzepte kaum noch umsetzbar sind.”

Der Solarpark hat eine Leistung von fast 25 Megawatt. Allein mit der Kraft der Sonne produzieren die rund 106.000 polykristallinen Module jährlich fast 23 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom. Das reicht, um rund 6.000 Vier-Personen-Haushalte mit Sonnenstrom zu versorgen. Zusätzlich spart die Anlage pro Jahr 13.000 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 ein. Montiert sind die Module auf der von juwi entwickelten Unterkonstruktion.

In dieselbe Kerbe wie Muders schlugen Landrat Kethorn und Johann Arends, Bürgermeister der Samtgemeinde Neuenhaus: „Für die Grafschaft Bentheim haben wir ein Ziel: Bis 2050 wollen wir energieautark sein. Wir werden deshalb die bestehenden Potenziale in der Region weiter ausbauen“, so Kethorn. “Der dezentrale Ausbau der erneuerbaren Energien bietet der Region große Chancen und erhöht die regionale Wertschöpfung”, ergänzte Arends. Für den Bau des Solarparks hat die juwi-Gruppe einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag investiert. “Für die Samtgemeinde ist der Solarpark aus ökologischer und ökonomischer Sicht ein Gewinn. Wir produzieren nicht nur sauberen Strom, auch die Einnahmen aus dem Solarpark kommen unmittelbar der Gemeinde zu Gute”, so Günter Oldekamp, Erster Samtgemeinderat, stellvertretender Stadtdirektor der Samtgemeinde.

Betrieben wird das Sonnenkraftwerk von der LHI Solar Georgsdorf GmbH & Co.
KG. “Mit dem Solarpark setzen wir ein Zeichen für die erneuerbaren Energien. Die eingeläutete Energiewende wird trotz der Veränderungen im EEG nicht mehr zu stoppen sein”, so Oliver Porr, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft. Eingespeist wird der erzeugte Solarstrom in das regionale Stromnetz.

Zur juwi-Gruppe:
juwi zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für erneuerbare Energien mit starker regionaler Präsenz. Unser Ziel: 100 Prozent erneuerbare Energien. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen. Von der Standortsuche über Planung, Realisierung und Finanzierung bis hin zur Betriebsführung – juwi ist der kompetente Partner für die Energiewende mit regionalen Schwerpunkten.
Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.750 Mitarbeiter in 15 Ländern und erzielte im Jahr 2011 einen Jahresumsatz von rund eine Milliarde Euro. Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen neben Solar-, Wind- und Bioenergie auch Wasserkraft und Geothermie sowie Green Buildings und Elektromobilität. Eine eigene Forschungsabteilung (juwi Research & Development) entwickelt Lösungen und Komponenten, um Strom aus erneuerbaren Energien noch günstiger zu machen.
Bislang hat juwi im Windbereich rund 540 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 950 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1.000 Megawatt.
Diese Energieanlagen erzeugen pro Jahr rund 3,5 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht dem Jahresbedarf von etwa eine Million Haushalten.
Im Bioenergie-Bereich kann juwi zahlreiche Referenzen für Holzpellets-Produktionsanlagen, Biomassekraft- und heizwerke, Biogasanlagen und Nahwärmenetze mit Contracting-Lösungen aufweisen. Für die Realisierung dieser Projekte hat juwi in den vergangenen 16 Jahren ein Investitionsvolumen von rund vier Milliarden Euro initiiert.
juwi gehört zu Deutschlands besten und begehrtesten Arbeitgebern: Im renommierten Wettbewerb des “Great Place to Work Institute” ist das Unternehmen Anfang 2012 in der Kategorie 501 bis 2.000 Beschäftigte unter den Top 20 gelandet. Die juwi-Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Indien, Singapur, Südafrika, Chile, den USA und Costa Rica. In Deutschland hat juwi Niederlassungen und Regionalbüros in zwölf Bundesländern.

Holzpelletpreise große Einsparungen

m April 46 Prozent Preisvorteil von Holzpellets gegenüber Heizöl

Berlin. Gegenüber März 2012 ist der Preis für Holzpellets in Deutschland um 9 EUR bzw. 3,8 Prozent gesunken und sollte preisbewusste Verbraucher zum Auffüllen der Winterlager bewegen. Der DEPV-Index beträgt im April 230,40 EUR/t. Laut Deutschem Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) kostet ein Kilogramm der Presslinge bundesweit durchschnittlich 0,23 EUR, eine Kilowattstunde (kWh) 4,70 Cent. Das bedeutet einen Preisvorteil zu Heizöl von 46 Prozent – der fossile Brennstoff liegt zurzeit bei 8,68 Cent/kWh.

Der Vorteil eines breit verfügbaren heimischen Energieträgers äußert sich auch in seiner Preiskonstanz. Pellets sind hierfür ein gutes Beispiel, wie der DEPV-Preisindex zeigt. „Der Pellethandel möchte seine Lager ab April leeren und bietet Frühjahrsangebote an. Daher ist die Jahreszeit für Verbraucher der richtige Zeitpunkt zum Auffüllen ihrer Vorräte“, rät der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) anlässlich der Veröffentlichung des DEPV-Indexes für den April 2012. Die gegenüber dem Vormonat um knapp vier Prozent rückläufigen Preise belegen diesen Ratschlag.

Aufgrund der unterschiedlich ausgeprägten Produzenten- und Handelsstruktur unterscheiden sich Pelletpreise je nach Region. Pelletheizer im Süden der Republik zahlen momentan 224,24 EUR/t bei Abnahme von sechs Tonnen Qualitätspellets. In Mitteldeutschland kostet eine Tonne Holzpellets 235,91 EUR, in Nord- und Ostdeutschland 237,64 EUR – ebenfalls bei einer Abnahmemenge von sechs Tonnen.

Beim Pelletkauf rät der DEPV auf das ENplus-Siegel zu achten. Es kennzeichnet hochwertige Ware und eine professionelle Anlieferung durch geschultes Fachpersonal. Pellethändler, die ENplus-Pellets verkaufen, müssen besonders strenge Anforderungen bei Lagerung, Logistik und Anlieferung erfüllen und sind auf der Internetseite www.enpluspellets. de zu finden.

DEPV-Index

Der DEPV-Preisindex wird seit Jahresbeginn 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 bzw. DINplus (Abnahme 6 t lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge.

DEPV-Index April 2012: 230,40 €
(Abnahme 6 t Pellets lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.).
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DEPV-Index April 2012

Die differenzierten Preise für Holzpellets in den Regionen finden Sie auch unter http://www.depv.de/startseite/marktdaten/pelletspreise/

Preisvorteil Pellets-Öl April 2012

Energiepreisentwicklung Deutschland April 2012

Energiepreisentwicklung Deutschland April 2012 vereinfacht

Alle Grafiken finden Sie hochauflösend zum Download unter www.depv.de/startseite/marktdaten/pelletspreise/

Quelle: Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV)

Mehr als 500.000 Pkw fahren mit Autogas

Angesichts steigender Benzinpreise gewinnt der Trend zu LPG-Fahrzeugen erneut an Fahrt – Fast jede zweite Tankstelle bietet Autogas an

Brühl. – Erneut ist die Zahl der Autogasfahrzeuge in Deutschland gestiegen: Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) binnen Jahresfrist um 37.593 oder neun Prozent auf 456.252 zum Stichtag am 1. Januar 2012. Und Mitte März wurde bei einem Festakt in Frankfurt bereits der 500.000. Autogas-Pkw – ein japanisches Allrad-Fahrzeug – seinem Besitzer übergeben.

Diese runde Zahl basiert auf Berechnungen des Deutschen Verbandes Flüssiggas (DVFG) und wurde anhand aktueller Daten von Werkstätten und Generalimporteuren sowie aufgrund der Autogas-Absatzmengen an den Tankstellen ermittelt. Demnach hat sich auch die Zahl der Autogas-Umrüstungen seit Jahresbeginn mindestens verdreifacht. Zurückzuführen ist dies auf die erneut sprunghaft gestiegenen Benzinpreise.

„Immer mehr Fahrzeughalter setzen auf den gleichermaßen umweltfreundlichen wie unschlagbar günstigen Kraftstoff, der mit einem Marktanteil von knapp 80 Prozent den Markt für alternative Antriebsenergien weiterhin beherrscht“, so die Erläuterung von Uwe Thomsen, Geschäftsführer der Propan Rheingas GmbH & Co. KG, die als führender Anbieter einen Großteil der freien Tankstellen in Deutschland mit Autogas versorgt. Interessant ist die Verteilung der Autogas-Fahrzeuge nach Bundesländern. Hier sind zum Teil deutliche Unterschiede zu beobachten.

Der Spitzenreiter im Bundesländer-Ranking heißt: NRW

Besonders preis- und umweltbewusst verhalten sich im Ländervergleich die Fahrer in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Dort sind nicht nur die zwei größten Autogas-Flotten mit insgesamt mehr als 214.000 Fahrzeugen unterwegs, was knapp der Hälfte aller LPG-Fahrzeuge entspricht. Auch ihr Anteil an der Gesamtzahl aller zugelassenen Pkw ist in diesen beiden Bundesländern mit Abstand am höchsten. Schlusslichter sind Hamburg, Baden-Württemberg und speziell das Saarland, wo viermal seltener ein Fahrer hinter einem Lenkrad mit LPG-Antrieb sitzt als in NRW, dem unangefochtenen Spitzenreiter unter den 16 Bundesländern.

Zur Ehrenrettung der Schwaben sei gesagt, dass hier mit einem Plus von 15,6 Prozent auch die stärksten Zuwächse zu verzeichnen waren, gefolgt von Bremen, Berlin, Hamburg, Bayern und Rheinland-Pfalz mit einem jeweils zweistelligen Plus. Weniger fortschrittlich zeigte man sich dagegen in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt – sowie vor allem in Thüringen, wo zwar die Autogas-Fahrzeugdichte bisher noch leicht über dem Bundesdurchschnitt liegt, der Zuwachs im vergangen Jahr aber mit nur 2,8 Prozent besonders gering ausgefallen ist.

Gestiegen ist dagegen wiederum die Zahl der Tankstellen, die Autogas anbieten. Von den bundesweit 14.700 Stationen verfügen bislang knapp 6.500 auch über eine Autogas-Zapfsäule. Beim Blick auf deren Preistafeln kann sich daher so mancher Autogas-Fahrer ein Schmunzeln nicht verkneifen. Liegen doch die aktuellen Preise in der Woche nach Ostern mit durchschnittlich 83 Cent pro Liter deutlicher als je zuvor unter den Preisen für Diesel, Benzin oder Super.

Weitere Informationen im Internet unter www.rheingas.de.

Rheingas – mehr als 500.000 PKW fahren mit Autogas

Mehr als 500.000 PKW fahren mit Autogas – jede zweite Tankstelle in Deutschland bietet Autogas an

Quelle: Propan Rheingas GmbH

EnergieVerein diskutiert über Direktvermarktung Berlin (iwr-pressedienst) – Zum 01.01.2012 ist die Direktvermarktung im EEG deutlich erweitert worden. Hauptanwendungsbereich ist seitdem die Direktvermarktung zum Zweck der Inanspruchnahme der Marktprämie. Die Einführung dieser Variante der Direktvermarktung war inhaltlich und energiepolitisch sehr umstritten. Der Umfang der Inanspruchnahme der Marktprämie zeigt, dass das neue Instrument durch die Branche angenommen wird. Fraglich ist, ob sich damit die bezweckten energiepolitischen Ziele in der erwarteten Weise realisieren. Kritisiert wird, dass die Einführung der Marktprämie zu Mitnahmeeffekten in dreistelliger Millionenhöhe ohne vorzeigbaren Nutzen führe. Die prognostizierten Mehrkosten der Marktprämie übersteigen voraussichtlich 500 Millionen Euro allein in diesem Jahr. Dabei sei weder erkennbar, dass die Marktprämie Impulse für den Bau neuer Systeme setze, noch das eigentliche Ziel einer verbesserten Marktintegration erreicht werde. Vor diesem Hintergrund werden hochkarätige Vertreter des BMU und der EEG-Spitzenverbände BWE und Fachverband Biogas (Hermann Albers und Josef Pellmeyer) sowie Branchenvertreter aus dem Bereich der Direktvermarktung auf einer Veranstaltung des EnergieVereins auf den Berliner Energietagen am 25.05.2012 über die gegenwärtigen Erfahrungen und Probleme, etwaige Lösungen und die weiteren Aussichten diskutieren.

RENERCO errichtet Bürgersolaranlage auf Freifläche in Kürnach, Unterfranken

München (iwr-pressedienst) – Die RENERCO Renewable Energy Concepts AG (“RENERCO”), eine Tochter der BayWa r.e GmbH, errichtet im Auftrag der Bürgerenergie Pleichach-Kürnach eG am Standort Kürnach an der Bundesautobahn A7 eine Photovoltaik-Freiflächenanlage. An der Genossenschaft können sich interessierte Bürger aus der Region beteiligen und so selbst an der Energieerzeugung vor Ort partizipieren.

Bereits im Vorfeld hat RENERCO erfolgreich bei der Projektierung des 7 ha großen Solarparks mitgewirkt. Die enge Zusammenarbeit der Bürgerenergiegenossenschaft, der Gemeinde Kürnach, dem Planungsbüro Auktor Ingenieur GmbH und RENERCO hat es ermöglicht, dass in sehr kurzer Zeit die Entwicklung des Projektes bis zur Baureife erreicht werden konnte.

Für den Bau kommen 13.800 polykristalline Module zum Einsatz. Die Gesamtleistung der Freiflächenanlage beträgt 3.312 kWp, die durchschnittliche Jahresstromproduktion wird auf 3.300.000 kWh beziffert.
Dies entspricht der Versorgung von etwa 820 Haushalten. Die Inbetriebnahme der Anlage erfolgt planmäßig im Juni.

Zum Unternehmen:
Die RENERCO Renewable Energy Concepts AG ist seit 1989 im Bereich der Erneuerbaren Energien tätig. Das Unternehmen konzentriert sich auf die vier Geschäftsfelder Windenergie, Photovoltaik, Geothermie und Bioenergie.
Der regionale Schwerpunkt liegt auf dem Heimatmarkt Deutschland und im europäischen Ausland.
Zum Leistungsspektrum des Unternehmens gehören Standortentwicklung, Planung und schlüsselfertige Errichtung von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien. RENERCO erbringt auch die technische und kaufmännische Betriebsführung der Erzeugungsanlagen und berät Investoren, Fondsgesellschaften und Bankinstitute in technischen und technisch-wirtschaftlichen Fragestellungen.
Zur Stärkung ihres Solargeschäftes hat RENERCO im letzten Jahr die gesamten Aktivitäten in der neugegründeten RENERCO Solar GmbH zusammengefasst. Die hundertprozentige Tochter ist unter anderem vom neuen Standort Freiburg aus für die Projektentwicklung und Realisierung großer PV-Anlagen verantwortlich.
Seit Ende 2009 gehört RENERCO mehrheitlich zur BayWa r.e GmbH einer hundertprozentigen Tochter der BayWa AG.