Philipp Rösler (FDP) ,Wirtschaftsminister erklärte, er könne “die Verbraucher nur dazu ermuntern, von ihren neuen Rechten bei der Wahl des günstigsten Anbieters Gebrauch zu machen”. Dabei müsse niemand befürchten, plötzlich ohne Strom oder Gas dazu stehen – denn die Grundversorger seien immer zu einer Lieferung verpflichtet. Der Stromanbieter und auch der Gasanbieter wechsel ist einfacher den je geworden, mit Hilfe non kostenlosen Vergleichsrechner für Stromanbieter und auch für Gasanbieter ist das vergleichen der Stromtarife und Gastarife denkbar einfach geworden, nach dem online vergleichen kann auch direkt online gewechselt werden.
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Stromanbieter absofort kürze Kündigungsfristen
Strom- und Gaskunden sollen künftig einfacher und schneller ihren Versorger wechseln können. Eine entsprechende Verordnung beschloss die Bundesregierung am Mittwoch in ihrer Kabinettssitzung, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. Der Wechsel von einem Anbieter zum nächsten darf demnach nur noch höchstens drei Wochen dauern. Die Kündigungsfrist für Kunden eines Grundversorgers soll von vier auf zwei Wochen verkürzt werden.
Bisher hat es immer wieder Verzögerungen beim Anbieterwechsel gegeben, im Schnitt dauerte die Umstellung acht bis zehn Wochen. Die neue Regelung geht auf die Reform des Energiewirtschaftsgesetzes zurück, welche die Bundesregierung im Rahmen des Atomausstiegs beschlossen hatte.
Nach dem Kabinett muss der Verordnung nun noch der Bundesrat zustimmen. Den Planungen zufolge sollten die neuen Regeln zum 1. April in Kraft treten.
Viele Verbraucher scheuen den Wechsel
Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) erklärte, er könne “die Verbraucher nur dazu ermuntern, von ihren neuen Rechten bei der Wahl des günstigsten Anbieters Gebrauch zu machen”. Dabei müsse niemand befürchten, plötzlich ohne Strom oder Gas dazustehen – denn die Grundversorger seien immer zu einer Lieferung verpflichtet.
Noch immer scheuen sich viele Verbraucher vor einem Wechsel ihres Strom- oder Gasanbieters. Dabei kann sich eine Umstellung oft lohnen. Hatten Verbraucher Ende 2008 noch die Auswahl zwischen durchschnittlich 50 Stromanbietern, so sind laut dem Vergleichsportal Toptarif aus Berlin heute vielerorts mehr als 100 Alternativen zum lokalen Versorger verfügbar. Kunden sollten sich das zunutze machen – denn mit einem Wechsel können sie mehr als 200 Euro im Jahr sparen.
Vor allem die Grundversorger sind laut Toptarif im Vergleich mit den Wettbewerbern teurer. So werden in den preiswertesten Tarifen der lokalen Versorger für den Jahresverbrauch eines vierköpfigen Haushaltes von 4000 Kilowattstunden Strom durchschnittlich 973 Euro fällig. Bei den günstigen Wettbewerbern belaufen sich die Kosten für das erste Vertragsjahr hingegen nur auf 756 Euro. Das entspricht einem durchschnittlichen Einsparpotenzial von 217 Euro.
Auf Vertragslaufzeiten achten
Vor der Auswahl eines neuen Versorgers sollten Verbraucher ihren Jahresverbrauch ermitteln, empfiehlt der Bundesverband der Verbraucherzentralen. Aufschluss darüber gibt die jüngste Strom- oder Gasabrechnung. Zunächst sollten sich Kunden bei ihrem aktuellen Versorger nach preiswerteren Tarifen erkundigen. Diese könnten sie dann im Internet mit den Angeboten anderer Strom- und Gasanbieter vergleichen. Auf den Suchseiten müssen dazu nur die Postleitzahl und der letzte Jahresverbrauch eingegeben werden.
An einen neuen Anbieter sollten sich Verbraucher nicht zu lange binden. Für den neuen Vertrag ist eine Laufzeit von zwölf Monaten ratsam, um schneller auf Veränderungen reagieren zu können. Zu empfehlen ist außerdem, sich eine Preisgarantie geben zu lassen, die mindestens der Vertragslaufzeit entsprechen sollte.
Ist ein günstiger Anbieter gefunden, ist der Wechsel schnell erledigt. Bei vielen Versorgern können Verbraucher die Antragsformulare im Internet herunterladen oder online ausfüllen. Wichtig ist es, den Zählerstand parat zu haben. Alles Weitere übernimmt üblicherweise der neue Anbieter. Er kündigt den Vertrag mit dem alten Versorger, meldet den Verbraucher beim Netzbetreiber um und leitet die Strombelieferung in die Wege.
Quelle Stern.de
Seit Jahresbeginn sehen sich Verbraucher in vielen Regionen Deutschlands mit erneuten Energiepreiserhöhungen konfrontiert. Stromanbieter und Gasversorger drehen kräftig an der Preisschraube. Auch in den kommenden Wochen und Monaten planen viele Unternehmen eine Anpassung ihrer Tarife. Dabei wissen viele Energiekunden nicht, wie einfach es ist, den Versorger zu wechseln und somit Jahr für Jahr Geld einzusparen.
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Gazprom beliefert bald dt. Kunden
Mit der Übernahme des hessischen Energieversorgers Envacom drängt der russische Energiekonzern Gazprom in das deutsche Endkundengeschäft. Übernommen wird der Strom- und Telekommunikationsanbieter von der Londoner Konzern-Tochter Gazprom Marketing & Trading (GM&T). Mit diesem Schritt kann Gazprom seinen Einfluss international stärken und den deutschen Energieversorgern Konkurrenz machen.
Putin will mehr Steinkohle fördern
Die Gesamtproduktion von Steinkohle in Russland soll bis zum Jahr 2030 um zirka 100 Millionen Tonnen steigen und im Endeffekt 430 Millionen Tonnen jährlich betragen. Das kündigte Premier Wladimir Putin in Kemerowo an.
Nach Angaben des Regierungschefs wurden im vorigen Jahr in Russland insgesamt 336 Millionen Tonnen Kohle gefördert.