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Holzpellets im März 46 Prozent günstiger als Heizöl (18.04.2012)

Auch im März 2012 behält der Preis für Holzpellets seine über die Wintermonate gezeigte Konstanz bei und zeigt sich gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert. Der DEPV-Index beträgt aktuell 239,40 EUR/t, was 0,50 EUR weniger ist als im Februar. Ein Kilogramm der Presslinge kostet bundesweit durchschnittlich 0,24 EUR. Gegenüber Heizöl sind Holzpellets somit über 46 Prozent günstiger, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) berichtet.

Die Vorzüge des heimischen, nachwachsenden Energieträgers Holzpellets zeigen sich vor allem in den Wintermonaten. Preiskonstanz und breite Verfügbarkeit sind deutliche Vorteile, von denen Betreiber einer Pelletheizung in diesem Winter profitieren können. „Grundlage für den gleichbleibend niedrigen Preis ist ein funktionierender Markt für Holzpellets, der auf einem bundesweit sehr hohen Restholzangebot und einer breiten Produzenten- sowie Handelsstruktur aufbaut“, erklärt der geschäftsführende DEPVVorsitzende Martin Bentele. Wer sich für einen Heizungstausch interessiert, sollte sich den Preisverlauf von Holzpellets in den letzten Jahren anschauen. „Darüber hinaus sprechen aber auch Argumente wie Öko- und CO2-Bilanz, Primärenergieverbrauch oder hervorragendes Emissionsverhalten für den Wechsel von fossilen Energieträgern zu einer Pelletheizung“, so Bentele.

Der Preis für Pellets unterscheidet sich je nach Region. Pelletheizer in Nord- und Ostdeutschland zahlen im März für eine Tonne Pellets 234,67 EUR, wenn sechs Tonnen Qualitätspellets abgenommen werden. In Süddeutschland kostet eine Tonne (t) 236,13 EUR. In der Mitte der Republik liegt der Preis bei 243,71 EUR/t. Der DEPV empfiehlt, Pellets mit dem ENplus-Siegel zu kaufen. Diese Qualitätspellets werden streng geprüft und auch der jeweilige Händler muss hohen Anforderungen bei Transport und Anlieferung genügen.

DEPV-Index

Der DEPV-Preisindex wird seit Jahresbeginn 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 bzw. DINplus (Abnahme 6 t lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge.

Richtig lüften senkt Ihre Heizkosten

In kalten Winternächten schützen Rollläden vor Wärmeverlusten. Auch durch undichte Fenster und Türen entweicht die Energie ungenutzt. Einfache und effektive Abhilfe gegen feuchte Zugluft bieten selbstklebende Dichtungen zum Abdichten von Fenstern und Türen, die man im Baumarkt bekommt. Doch bei besonders alten Fenstern mit nur einfacher Verglasung lohnt sich der Austausch.

Trotz der Kälte draußen kann man natürlich nicht aufs Lüften verzichten. Jedoch sollten Sie die Fenster nicht den ganzen Tag auf Kippstellung lassen, dann zieht die warme Luft nur unnötig raus. Besser: Mehrmals täglich bei weit geöffneten Fenstern für maximal 15 Minuten richtig durchlüften – damit sparen Sie gegenüber dem gekippten Fenster eine Menge Heizkosten.


Vorsicht vor Schimmel durch zu hohe Luftfeuchte

Vorsicht vor Schimmel durch zu hohe Luftfeuchte

Ist die relative Luftfeuchte zu hoch, besteht Schimmelgefahr. “Durch schlecht schließende oder geöffnete Türen überträgt sich die höhere Luftfeuchte der warmen Räume in die unbeheizten Zimmer”. Dort kondensiert die Feuchtigkeit dann an besonders kalten Flächen wie Zimmerecken, Fensterleibungen und -stürzen und sorgt für Schimmelbildung.

Wärme wird zudem durch die Innenwände in unbeheizte Räume übertragen. “Die beheizten Zimmer brauchen dann mehr Energie, als sie bräuchten, wenn die Nachbarräume beheizt würden”.Als Beispiel: In fünf gleichgroßen Räumen verbrauche ein Haushalt 1.000 Liter Heizöl. Werden zwei davon nicht beheizt, liege der Verbrauch nicht etwa anteilig bei 600 Litern, sondern trotzdem noch bei über 800 Litern.

Gasanbieter wechseln = bis zu 65% sparen

Mit Gasanbieterwechsel Heizkosten senken

Wer mit Gas heizt, kann mit nur wenigen Minuten Aufwand seine Heizkosten senken, indem er zu einem günstigeren Gasanbieter wechselt. Wer noch nie den Gastarif gewechselt hat, steckt oft noch in der teuren Grundversorgung, gerade dann lohnt sich ein Wechsel besonders!

 

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Private Haushalte nutzen ca 11% erneuerbare Energien

Die privaten Haushalte sichern ihre Energieversorgung durch einen breiten mix und nutzen verstärkt erneuerbare Energien. Dies geht aus dem Bericht der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB)hervor. Den größten Anteil an der Energieversorgung der rund 40 Millionen deutschen Haushalte hat mit knapp 40 Prozent das Erdgas. Mineralöl und Strom decken jeweils etwa ein Fünftel. Mit enormen Abstand folgen Fernwärme (7%) und  Kohle (2% ). Der Anteil erneuerbarer Energien steigt kontinuierlich und erreichte 2010 einen Anteil von über ca 11 %. Rund 90 Prozent des gesamten Energieverbrauchs der privaten Haushalte entfällt auf die Erzeugung von Raumwärme, Warmwasser und sonstige Wärmeprozesse.

Größter Stromverbraucher ist nach wie vor die Industrie. Mehr als 40 % der gesamten Stromerzeugung wird für die Produktion eingesetzt. Ein weiteres Viertel entfällt auf den Sektor Handel-Gewerbe-Dienstleistungen. Damit werden rund zwei Drittel des Stromverbrauchs in Deutschland für die Produktion von Waren und Dienstleistungen eingesetzt.

Über alle Verbrauchssektoren hinweg betrachtet, wird in Deutschland am meisten Energie für Antriebszwecke verwendet. Auf den Verkehr und stationäre Motoren entfielen 2010 rund 36 %  des gesamten Endenergieverbrauchs. Für Raumwärme werden etwa 30 %  verbraucht und industrielle Wärmeprozesse kommen auf rund 20 %.  Für Kälte und Klimatisierung werden etwa 2 % des Energieaufkommens eingesetzt und auf die Beleuchtung entfallen rund 3 %.