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Netzausbau: Warum die Ost-West-Stromtrasse im Norden seit 20 Jahren nicht fertig wird

In der Öffentlichkeit entsteht im Zusammenhang mit der Energiewende immer wieder der Eindruck, dass der notwendige Netzausbau nur schleppend verläuft und vor allem Bürgerproteste einen schnelleren Ausbau verhindern. Schaut man sich die Hintergründe der im Norden zwischen dem AKW Krümmel und Schwerin im Bau befindlichen vierten Ost-West-Verbindung genauer an, so ist der Grund für den fehlenden Lückenschluss ganz einfach: langsame Behörden, Verzögerungen und ein Schwarzer-Peter-Spiel mit dem Netzbetreiber. Ein SHZ-Zeitungsbericht bringt es ans Licht: Der Grund für den Bau der Stromtrasse ist nicht der Energiewende geschuldet, die Fertigstellung steht seit 20 Jahren an. Auch sind es keine Bürgerproteste, die verhindern, dass die Stromnetz-Verbindung seit 20 Jahren nicht fertig wird, denn der Lückenschluss verläuft parallel zur Autobahn A 24. Der Netzbetreiber 50Hertz Transmission erwartet in den kommenden Wochen den Planfeststellungsbeschluss. Ziel sei es, die Leitung bis Ende 2012 vor dem Einbruch des Winters fertig zu stellen. Mal sehen, ob das klappt.

Schleppender Strom-Netzausbau: Wie die Öffentlichkeit getäuscht wird

Schleppender Strom-Netzausbau: Wie die Öffentlichkeit getäuscht wird

Münster – Die Botschaft ist immer dieselbe: Die Energiewende ist in Gefahr, denn der schnelle Ausbau von Wind- und Solarenergie strapaziert die Netze und der Bau von neuen Stromtrassen verläuft wegen der Bürgerproteste nur schleppend. Auch das Handelsblatt berichtete jüngst wieder in einem Artikel “Stromnetzbetreiber im Stress” über ein solches Beispiel. Auffällig ist jedoch, dass die in unterschiedlichen Medien erscheinenden Berichte sich ähneln und immer demselben Muster bzw. Drehbuch zu folgen scheinen: Als Ausgangspunkt und im Sinne der Schuldzuweisung erfolgt zunächst die ausführliche Beschreibung der witterungsbedingten Situation einer vermeintlich hohen Wind- bzw. Solarstromeinspeisung. Dazu kommt ein nur kurz genannter, nicht näher erläuterter technischer Defekt, beispielsweise wie hier in einem Umspannwerk, für den der verantwortliche Netzbetreiber offensichtlich rein gar nichts kann. Garniert wird das Problem mit dem schleppenden Ausbau der Stromtrassen, in diesem Fall die noch fehlende Ost-West-Verbindung im Norden von Krümmel, nahe Hamburg, und Schwerin. Die Geschichte lässt sich so wie im Handelsblatt beschrieben, aber auch ganz anders darstellen:

Warum wird so wenig gewechselt?

Philipp Rösler (FDP) ,Wirtschaftsminister erklärte, er könne “die Verbraucher nur dazu ermuntern, von ihren neuen Rechten bei der Wahl des günstigsten Anbieters Gebrauch zu machen”. Dabei müsse niemand befürchten, plötzlich ohne Strom oder Gas dazu stehen – denn die Grundversorger seien immer zu einer Lieferung verpflichtet. Der Stromanbieter und auch der Gasanbieter wechsel ist einfacher den je geworden, mit Hilfe non kostenlosen Vergleichsrechner für Stromanbieter und auch für Gasanbieter ist das vergleichen der Stromtarife und Gastarife denkbar einfach geworden, nach dem online vergleichen kann auch direkt online gewechselt werden.

Stromanbieter absofort kürze Kündigungsfristen

Strom- und Gaskunden sollen künftig einfacher und schneller ihren Versorger wechseln können. Eine entsprechende Verordnung beschloss die Bundesregierung am Mittwoch in ihrer Kabinettssitzung, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. Der Wechsel von einem Anbieter zum nächsten darf demnach nur noch höchstens drei Wochen dauern. Die Kündigungsfrist für Kunden eines Grundversorgers soll von vier auf zwei Wochen verkürzt werden.

Bisher hat es immer wieder Verzögerungen beim Anbieterwechsel gegeben, im Schnitt dauerte die Umstellung acht bis zehn Wochen. Die neue Regelung geht auf die Reform des Energiewirtschaftsgesetzes zurück, welche die Bundesregierung im Rahmen des Atomausstiegs beschlossen hatte.

Nach dem Kabinett muss der Verordnung nun noch der Bundesrat zustimmen. Den Planungen zufolge sollten die neuen Regeln zum 1. April in Kraft treten.

Viele Verbraucher scheuen den Wechsel

Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) erklärte, er könne “die Verbraucher nur dazu ermuntern, von ihren neuen Rechten bei der Wahl des günstigsten Anbieters Gebrauch zu machen”. Dabei müsse niemand befürchten, plötzlich ohne Strom oder Gas dazustehen – denn die Grundversorger seien immer zu einer Lieferung verpflichtet.

Noch immer scheuen sich viele Verbraucher vor einem Wechsel ihres Strom- oder Gasanbieters. Dabei kann sich eine Umstellung oft lohnen. Hatten Verbraucher Ende 2008 noch die Auswahl zwischen durchschnittlich 50 Stromanbietern, so sind laut dem Vergleichsportal Toptarif aus Berlin heute vielerorts mehr als 100 Alternativen zum lokalen Versorger verfügbar. Kunden sollten sich das zunutze machen – denn mit einem Wechsel können sie mehr als 200 Euro im Jahr sparen.

Vor allem die Grundversorger sind laut Toptarif im Vergleich mit den Wettbewerbern teurer. So werden in den preiswertesten Tarifen der lokalen Versorger für den Jahresverbrauch eines vierköpfigen Haushaltes von 4000 Kilowattstunden Strom durchschnittlich 973 Euro fällig. Bei den günstigen Wettbewerbern belaufen sich die Kosten für das erste Vertragsjahr hingegen nur auf 756 Euro. Das entspricht einem durchschnittlichen Einsparpotenzial von 217 Euro.

Auf Vertragslaufzeiten achten

Vor der Auswahl eines neuen Versorgers sollten Verbraucher ihren Jahresverbrauch ermitteln, empfiehlt der Bundesverband der Verbraucherzentralen. Aufschluss darüber gibt die jüngste Strom- oder Gasabrechnung. Zunächst sollten sich Kunden bei ihrem aktuellen Versorger nach preiswerteren Tarifen erkundigen. Diese könnten sie dann im Internet mit den Angeboten anderer Strom- und Gasanbieter vergleichen. Auf den Suchseiten müssen dazu nur die Postleitzahl und der letzte Jahresverbrauch eingegeben werden.

An einen neuen Anbieter sollten sich Verbraucher nicht zu lange binden. Für den neuen Vertrag ist eine Laufzeit von zwölf Monaten ratsam, um schneller auf Veränderungen reagieren zu können. Zu empfehlen ist außerdem, sich eine Preisgarantie geben zu lassen, die mindestens der Vertragslaufzeit entsprechen sollte.

Ist ein günstiger Anbieter gefunden, ist der Wechsel schnell erledigt. Bei vielen Versorgern können Verbraucher die Antragsformulare im Internet herunterladen oder online ausfüllen. Wichtig ist es, den Zählerstand parat zu haben. Alles Weitere übernimmt üblicherweise der neue Anbieter. Er kündigt den Vertrag mit dem alten Versorger, meldet den Verbraucher beim Netzbetreiber um und leitet die Strombelieferung in die Wege.

Quelle Stern.de

Seit Jahresbeginn sehen sich Verbraucher in vielen Regionen Deutschlands mit erneuten Energiepreiserhöhungen konfrontiert. Stromanbieter und Gasversorger drehen kräftig an der Preisschraube. Auch in den kommenden Wochen und Monaten planen viele Unternehmen eine Anpassung ihrer Tarife. Dabei wissen viele Energiekunden nicht, wie einfach es ist, den Versorger zu wechseln und somit Jahr für Jahr Geld einzusparen.

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